Luchterhand ist die renommierte Marke für die Bereiche Recht, Wirtschaft, Steuern, Bildung, Erziehung und Soziale Arbeit. Zu
den Kunden gehören Behörden, Gerichte, Rechtsanwälte und Notare, Unternehmen, Verbände, Steuerberater, Schulleiter, Manager und Personalleiter.
Der Steuerberater Hermann Luchterhand gründete 1924 in Berlin den „Verlag für Recht und Steuern“, welcher sich zügig zu einem
führenden Fachverlag in Deutschland entwickelte. Zu den ersten Produkten zählten Steuerinformationen und Formblätter.
Zehn Jahre später trat Eduard Reifferscheid in das Unternehmen ein. Als späterer Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter
baute er das juristische Fachprogramm weiter aus. Nach der totalen Zerstörung des Verlagshauses und der Druckerei wurde der
Sitz des Verlages nach Neuwied am Rhein verlegt. Im Jahre 1954 beschloss der Luchterhand-Verlag, auch literarische
Veröffentlichungen herauszugeben. Zu den Autoren zählt u.a. Christa Wolff, Peter Härtling und Günter Grass. Die Trennung
des literarischen und sozialwissenschaftlichen Bereiches wurde 1972 beschlossen und vollzog sich in Form zweier eigenständiger
Verlage. Seit 1987 gehört der Hermann Luchterhand Verlag zu dem Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer
Deutschland in Köln. Der Name Luchterhand wird seit 2002 als Marke von Wolters Kluwer Deutschland weitergeführt.